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Demnächst

Keine aktuellen Veranstaltungen.

FU-Projekte 2018

Wie in den vergangenen Jahren unterstüzt Ostblick auch 2018 wieder einige Gruppen des FU-Studiengangs Osteuropastudien. Das Thema für dieses Jahr ist "Revolutionäres Osteuropa". Auf dieser Seite stellen wir die von uns betreuten Projekte kurz vor. Nach Abschluss der Projekte werden die Gruppen die Ergebnisse jeweils an einem Ostblick-Abend vorstellen!

 

[ Gay auf dem Balkan - ein Filmprojekt ]

Die Studierenden Petar, Zsófi, Jurik, Julia und Xalessa werden im Rahmen ihres Projektkurses im Sommer 2018 nach Kosovo, Kroatien und Serbien reisen. Die Projektgruppe möchte einen dokumentarischen Episodenfilm über die LGBTQ*-Communities drehen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Einstellungen junger Erwachsener in Kosovo, Kroatien und Serbien zu gleichgeschlechtlicher Partnerschaft sowie zu Heteronormativität zu untersuchen. Sie möchten dabei den Fragen nachgehen: Wie stehen vor allem junge Menschen auf dem Balkan zu Themen wie Homosexualität, Ehe für alle und Gendervielfalt? Dürfen Gay-Pride-Paraden in Pristina, Belgrad und Zagreb stattfinden? Soll über Homosexualität in der Schule gesprochen werden?

Im Mittelpunkt der Filmbeiträge sollen somit junge Bürger*innen mit unterschiedlichen Wertesystemen etwa hinsichtlich des Familienmodells, der gleichgeschlechtlichen Ehe und der Gender-Identität stehen. Unter den 16 bis 30-jährigen Bürger*innen der drei Länder gelten in erster Linie Organisationen der LGBTQ*-Szene sowie ordinary citizens als wichtige Akteur*innen. Mit Hilfe von Interviews können im Laufe der Reise nach Kosovo, Kroatien und Serbien Gründe und Standpunkte über nicht zu vereinbarende Denk- und Wahrnehmungsformen ans Licht gebracht werden.

LGTB

Über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube können Interessierte die Gruppe auf ihrer Reise begleiten und im Verlauf des Sommers die fertigen Beiträge anschauen.

Im Herbst 2018 sollen die einzelnen Episoden des Films zudem auf einer Veranstaltung präsentiert werden und Raum für Diskussionen bieten. Wenn dich das Thema interessiert und du Teil der Umsetzung werden möchtest, kannst du dich mit einer Spende über betterplace.org einbringen. Die Gruppe wird sich freuen!

 

 


[Deutsche Spuren in Georgien]

Die Projektgruppe bestehend aus bestehend aus Mariam Jashi, Carina Spreitzer und Helena Rosengrün plant im Juli 2018 in Berlin anlässlich des noch fortwährenden deutsch-georgischen Jahres eine Foto-Ausstellung zum Thema "Deutsche Spuren in Georgien“ zu organisieren.

Beide Jahre 2017 und 2018 sind in ihrer historischen Kraft für die Beziehung zwischen Deutschland und Georgien besonders wichtig. Dies betrifft insbesondere auch den 200. Jahrestag der deutschen Siedler in Georgien. Wir möchten an die Aktualität des Themas anknüpfen und betrachten diese beiden Jahre als eine Chance, einem breiten Publikum deutsch-georgische Geschichte und Gegenwart aufzuzeigen. Neben der Aufarbeitung der Geschichte der Deutsch-Georgier stehen für uns gegenwärtig noch in Georgien lebende Menschen mit deutschen Wurzeln im Mittelpunkt.

Für die Fotoausstellung möchte die Projektgruppe Porträts anfertigen und Interviews durchführen. Dafür wurde im Februar 2018 einen zweiwöchigen Aufenthalt in Tiflis unternommen.

Georgien